Neopost-Postmobile - Verteilung auf der Überholspur
Juni 15th, 2009 | Veröffentlicht in der Rubrik News, PSR 01/09
Computergesteuerte Frankier-, Kuvertier- und Sortiersysteme, ergonomische Arbeitsstationen, digitale Lese- und Drucksysteme: Modernes Poststelleninventar ist durchgängig auf effiziente und kostengünstige Postbearbeitung getrimmt – und dennoch führt der Geschwindigkeitszuwachs nicht automatisch zu schnelleren Abläufen in den Verteilprozessen.
Wer die Strecken zwischen den Postverarbeitungsstationen und der Inhouse-Verteilung noch kistenschleppend »zu Fuß« bewältigt, verliert nicht nur an Dynamik, sondern stellt sich auch unerwarteten Sicherheitsrisiken: Mit dem Mengenwachstum steigt die körperliche Belastung der Mitarbeiter und die Unfallgefahr. Für die Poststellenplaner von Neopost ist der sichere Transport von Paketen und Briefen ein unverzichtbarer Bestandteil der Inhouse- Logistik, dem Neopost sogar eine eigene Produktgruppe widmet: die Neopost-Postmobile.
Das Standardprogramm an Postmobilen ist (fast) so vielfältig wie die Aufgaben einer Poststelle: Vollgummi- oder Pevothanräder, verwindungssteife Aluprofilrahmen, rutschfeste Abstellflächen, Kippsicherheit, ergonomische Neigungswinkel, auf Standardpostboxen angepasste Fixierkanten und ein breites Sortiment aus normierten Größen, Ladekapazitäten und Zuladungsgrenzen stellen sich zur Grundauswahl.
Mobil in allen Varianten
Der Griff in die Zubehörliste spezifiziert dann die Aufgaben des Postmobils: Antirutschmatten, Auszugsböden, Hängekörbe für Hängemappen, Sichthängetaschen, Halter für Postsack zum Transportieren sperriger Post, Abweiserrollen oder Rolladenverschlüsse. Der Variantenreichtum des Postmobil-Angebots hat sich über viele Jahre der Erfahrung erweitert. Gleich geblieben ist jedoch eine wichtige Erkenntnis: Jedes Unternehmen organisiert seine Poststelle nach individuellen Kriterien, und die Konstruktion von Sonderanfertigungen ist in der Poststellenplanung eher die Regel als die Ausnahme.
Individuell und sehr geschickt ist auch eine Lösung, die die Poststellenplaner der LBBW Stuttgart mit den Neopost-Beratern entwickelt haben: Die Ausgangspost des Konzerns wird – vorsortiert – täglich zu festen Zeiten an die Kuriere der Deutschen Post AG übergeben. Während über den Tag hinweg die Sortierung der Post über Hochleistungssortierer erfolgt, wachsen die Stapel an befüllten Postkisten. Die eigens für die LBBW entwickelten Postmobile übernehmen nun eine Doppelfunktion: Sie werden gleichermaßen für den Transport der Briefe zwischen den Anlagenteilen verwendet und dienen bis zur Übergabe als rollendes Zwischenlager. Diese Lösung spart nicht nur täglich den Aufwand zur Umschichtung der Postboxen, sondern auch das Budget für ein festes Regallager.